AUSBILDUNG BGT
Was ist das Besondere an der Ausbildung in Bild- und Gestalttherapie?
“Lass das Denken, komm zu deinen Sinnen” – hat Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie, einmal gesagt. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, wie wichtig es ist, sich und die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Dieses „Wahrnehmen“ (engl. „awareness“) ist das Gegenteil von Denken, das Gegenteil von Analysieren oder nach Begründungen und Erklärungen suchen.
„Weg vom Kopf, hin zum Herzen“ – Dies ist ein wesentliches Merkmal unserer „Bild- und Gestalttherapie“, bei der Bilder (meist Strichmännchen) eine ganz wesentliche Rolle spielen – einfache Bilder, in die der Klient seine gegenwärtigen oder vergangenen Empfindungen farbig hineinmalt, die Hand darauf legt und nachspürt – „wahrnimmt“ – wie es ihm bzw. dem Männchen dabei geht. Nicht, was der Kopf denkt, sondern was das Herz empfindet! In manchen Sitzungen zeichnen wir statt Strichmännchen einen Baum, eine Blume, ein Haus, eine Sommerwiese. Diese Motive entstammen dem „katathymen Bilderleben“ von Hanscarl Leuner, das wir in veränderter Form in unsere Arbeit integriert haben.
